GESCHICHTE von Gutenberg-Werbering

1910 — Gründung von Gutenberg in Spittelwiese

Der „Verein Arbeiterheim“ kauft das Haus Spittelwiese 5 in Linz um 66.000 Kronen. Noch im selben Jahr wird eine Druckerei namens „Druck- und Verlagsgeschäft Gutenberg, Weiguny & Comp.“ am Standort gegründet.

1916 — Druck der Tageszeitung „Wahrheit!“ (später Tagblatt)

Die Beschäftigten genießen mit einem Achtstundentag und jährlich 14 Tagen Urlaub bereits unüblich hohe Sozialstandards.

Mit der „Wahrheit!“ wird eine auflagenstarke Tageszeitung herausgebracht, die später zu „Tagblatt“ umbenannt wird.

 

1930 — Einführung Schichtbetrieb und neuer Maschinenpark

Trotz der vorjährigen Weltwirtschaftskrise investiert man in neue Maschinen wie einem Heidelberg Druckautomaten und einer Intertype-Bleisetzmaschine.

Der Schichtbetrieb wird eingeführt und damit die Arbeitszeit von 48 auf 41,5 Wochenstunden reduziert.


1951 — Eröffnung des neuen Standortes

Der Betrieb wächst, auch räumlich. Schon länger wird an einen Neubau gedacht und bereits Jahre zuvor ein Areal an der Anastasius-Grün-Straße erworben. Am 17. Februar 1951 ist es soweit: Der neue Standort wird feierlich eröffnet und hat 4 Mio. Schilling gekostet. Auch maschinell wird mit einer 32-seitigen MAN-Rotationsmaschine aufgerüstet.

1967 — Einführung Offset-Druckverfahren und Repro-Abteilung

Mit einer Einfarben-Heidelberger im Format 50 x 70 cm wird das Offset--Druckverfahren bei Gutenberg eingeführt. Als neues Tätigkeitsfeld entsteht die Repro-Abteilung mit Seitenmontage und Plattenkopie.

1970 — Gründung der Tochter „Werbering GmbH“

Eine Tochtergesellschaft tritt erstmals in Erscheinung: Die „Werbering GmbH“. Aus dem anfänglich fast reinen Plakatierungsunternehmen erwächst bald eine wesentliche Stütze des Gesamtunternehmens.

1988 — Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit

Die Druckerei und der Werbering fusionieren zur Gutenberg-Werbering GmbH. Ein wichtiger Beitrag, die wirtschaftliche Gesamtsituation ins Positive zu kehren.

1994 bis 2004 — Offensive Strategie trotz schwieriger Marktlage

Eine 5-Farben-Offsetmaschine mit Lackturm und eine völlig neue EDV-Anlage für die Büros werden angeschafft. Weiters erfolgt die Erweiterung mit einer 4-Farben-Druckmaschine der 3b-Formatklasse und das Vertriebsteam wird aufgestockt. Ein neues Zeitalter für die Druckvorstufe bricht an: „Computer to Plate“ (CTP), also digitale Druckplattenbelichtung mit CTP--Belichter, ersetzt die alte Film-Bogenmontage.

2007 — Rolling Board - Eine neue Dimension des Out of Home in Linz

Rolling Board - Eine neue Dimension des Out of Home in Linz. Gutenberg-Werbering beteiligt sich als Mitbegründerin zu 50 % an der Rolling Board Werbe GmbH. Das urbane Premiummedium wird damit in Oberösterreich verfügbar.

2010 bis 2014 — Eine Auszeichnung nach der anderen

Gutenberg erhält das „Österreichische Umweltzeichen“ sowie die Zertifizierungen nach PEFC und FSC.

2012 ist das Ende des Rotationsdrucks. Österreichs allererste 8-Farben-Wendemaschine mit Rotocutter von KBA steht bei Gutenberg. Die Druckerei wird mit „Green Brand“ und „Printer of the Year“ ausgezeichnet.

Der Verleihung des EU-Ecolabels im Jahr 2013 folgt ein Jahr danach die erstmalige Zertifizierung nach ISO 12647 Prozess-Standard-Offsetdruck.

Mehr zum Thema Nachhaltigkeit und umweltbewusste Druckproduktion bei Gutenberg.

2017 — Innovativ und serviceorientiert im gesamten Prozess

Gutenberg druckt High Definition (HD) unter dem Titel „D-TAILED“ und kann dank neuester Digitalanlagen auch „Just-in-Time“ produzieren. Maßgeschneiderte Online-Portale vereinfachen zudem das Bestell- und Logistikwesen.

Mit Digital Out Of Home startet ebenfalls mit 2017 ein neues Zeitalter der Außenwerbung. Gutenberg-Werbering beteiligt sich als Mitbegründer zu 50% an der DOOHO GmbH. Mit einem Netz von 13 hochauflösenden Digitalen City Lights in Linz beginnt eine neue Ära der Außenwerbung in Oberösterreich.